Zur Jahresabschlussveranstaltung der Genussradler waren 48 Radsportinteressierte ins Restaurant Sonneck gekommen. Mit einem unterhaltsamen Video über die mehrtägigen Ausflüge der letzten 10 Jahre wurden die Teilnehmer der betr. Ausfahrten an die vielen Höhepunkte und gemeinsamen Erlebnisse erinnert.

Zuhoerer 18

Als nächsten wichtigen Punkt des Abends stellte Radsport-Abteilungsleiter Franz Feger zwei weitere AOK-zertifizierte Radtreffleiter vor. Damit besitzen die Genussradler des TTC Gnadental insgesamt 4 Radtreffleiter mit Übungsleiterlizenz des Württembergischen Radsportverbandes (WRSV), die die Genussradler bei den AOK-Radtreffs und Ausfahrten führen bzw. begleiten und bei Fragen oder Problemen kompetent beraten können. Helga Vogt und Wilfried Schmitzl: Herzlich willkommen in eurer neuen Funktion!Neue RTL

 

4 RTL

Zum Schluss der Veranstaltung wurde das Aktionsprogramm für 2019 vorgestellt, das wieder viele neue interessante Touren und Events mit herausragenden „Genusspunkten“ enthält. Den Anfang macht am 19.03.2019 ein Fahrsicherheits- und Techniktraining, in dem u.a. wichtige Techniken für das Fahren in der Gruppe vermittelt werden

Interessenten können das Programm für 2019 von der Homepage des TTC Gnadental (www.ttc-gnadental.de) herunter laden.

Unser AOK-Radtreff findet in der neuen Saison von April bis August dienstags von 18:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr statt; von September bis März radeln wir ebenfalls dienstags von 14:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr – trockenes Wetter vorausgesetzt. Wir radeln ca. 20 bis 30 km in der näheren Umgebung und machen nach Möglichkeit eine ca. halbstündige Pause – wir nehmen unseren Namen sehr ernst.

Interessenten (bitte mit Helm!) sind uns immer herzlich willkommen.

Die letzte Ausfahrt des Jahres begann kurz nach der Ankunft im Hotel in Bad Münster mit einem kulinarischen Highlight: in einer naheliegenden Confiserie mit dem vielversprechenden Namen „Genuss-Manufaktur“ wurde eine Weinverkostung der besonderen Art buchstäblich zelebriert – zu jedem Wein wurde eine Praline gereicht, die zusammen mit dem jeweils passenden Wein im Mund vermischt wurde und dadurch ein ganz besonderes Geschmackserlebnis erzeugte. Ein super Einstieg in eine Genussradlerausfahrt!

Am nächsten Morgen wurde über Bad Kreuznach hinauf nach Rüdesheim (an der Nahe!) geradelt und von dort auf dem Kleinbahn-Radrundweg-Ellerbachtal-Gräfenbachtal. Der Rundweg nutzt zu großen Teilen die Trassen zweier ehemaliger Kleinbahnen, die Bad Kreuznach mit dem südlichen Soonwald (Naturpark Soonwald-Nahe) verbanden. Der Rückweg führte in Bad Kreuznach und Bad Münster an den Gradierwerken vorbei, die noch heute zur Salzgewinnung (allerdings nicht für Speisesalz!) eingesetzt werden.

Kreuznach

Nach dem Abendessen im Hotel begleiteten die 18 Genussradler noch den historisch gewandeten Nachtwächter Chnutz von Hopfen auf einem Rundgang durch den Kurpark von Bad Münster und die alten Gassen in Ebernburg. Unterwegs bekamen die Teilnehmer auf eine sehr kurzweilige und unterhaltsame Art eine Menge Informationen aus der älteren und neueren Geschichte von Stadt und Burg Ebernburg. 

Am nächsten Tag ging es zuerst mit der Vlexx-Bahn nach Kirn an der Nahe. Dort schwangen sich die Genussradler auf die Räder und radelten nach Fischbach zum dortigen historischen Kupferbergwerk. Es war eines der größten und bedeutendsten Kupferbergwerke bis zur napoleonischen Zeit. Die Temperatur im Berg beträgt immer ca. 12Grad C. Nach einer sehr interessanten Führung mit überraschenden Erklärungen von Sprichwörtern und Ausdrücken wie z.B. „auf den Hund kommen“ und „sich verhaspeln“ (die alle ihren Ursprung im Bergbau haben) und einem anschließenden kleinen Imbiss unter Tage ging es auf dem Naheradweg zurück nach Bad Münster am Stein – natürlich nicht ohne eine ausgiebige Rast in einem gemütlichen Café in Bad Sobernheim. Danach war noch ein kurzer Anstieg zur ehemaligen Weinbaudomäne bei Niederhausen zu bewältigen, aber als Belohnung gab es danach einen tollen Blick ins herrliche Nahetal.

Am Samstag wurde nach dem Frühstück das Gepäck in die PKW verstaut und ab ging es mit den Rädern nach Bingen auf dem Naheradweg nach Norden. Nach einem Rundgang durch die Stadt Bingen und einer gepflegten Mittagspause radelte die Gruppe zurück zum Ausgangspunkt und anschließend ging´s dann auf den Heimweg nach Michelfeld.

Bingen

Insgesamt wurden an 3 Tagen 180 km mit knapp 900 Höhenmetern geradelt – bei herrlichem Wetter und auf überwiegend ausgezeichneten Radwegen.

Eine stattliche Anzahl von 17 Genussradler trafen sich zur letzten eintägigen Ausfahrt der Genussradler in der Saison 2018, um eine von den Radlern weniger besuchte Gegend etwas näher kennen zu lernen.

Die Fahrt ging zunächst auf bekannten Wegen nach Gaildorf, wo die erste anspruchsvolle Steigung am Geologischen Lehrpfad entlang bis Winzenweiler bezwungen wurde. Nach einem kurzen Ausflug zum idyllisch gelegenen Haspelsee ging es zurück auf die Kohlenstraße und kurz darauf abwärts über Engelhofen weiter nach Bühlertann. Bei einem ausgezeichneten Mittagesssen im Gasthaus „Zum Bären“ konnten sich alle stärken und Kräfte für die zweite Hälfte der Tour sammeln.

Kurz darauf folgte auch schon der nächste Anstieg nach Fronrot und danach ging´s auf ebenfalls sehr gut ausgebauten Waldwegen nach Willa. Von dort begleitete die Blinde Rot die Radler bis zum Kammerstatter Weg, dem die Gruppe zum gleichnamigen Ort und danach weiter nach Bühlerzell folgte. Auf dem Bühlertalradweg wurde dann entspannt wieder nach Bühlertann geradelt, wo der 2. Genusspunkt des Tages, ein „Einkehrschwung“ zu Kaffee und Kuchen in ein bekanntes Café, auf die Radler wartete. Nach einer ausgiebigen Pause ging es dann über Obersontheim, Sulzdorf, Hessental und Steinbach zum Marktplatz in Hall (leider war zu wenig Zeit, um die zu diesem Zeitpunkt im Rahmen der Haller Freundschaftstage auf der Bühne dargebotene Bauchtanzdarbietung gebührend genießen zu können).

Auf dem neuen Radweg entlang der Stuttgarter Straße wurde der letzte Anstieg des Tages bewältigt und kurze Zeit später kamen alle Radler wieder wohlbehalten Zuhause an.

Die gefahrene Strecke war mit 85km zwar ewats länger als geplant und die Teilnehmer der Tour hatten immerhin 1000 Höhenmeter zu bewältigen, aber wegen der tollen Streckenführung auf vielen romantischen Wald- und Wiesenwegen und wenig befahrenen Landstraßen und wegen der ausgiebigen Genusspunkte fanden alle: es war eine tolle Tour!

 

Immerhin 10 wetterfeste Genussradler starteten bei leichtem Regen zur Vellberger 2-Täler-Tour. Über Tullau und Steinbach führte die Strecke auf die Höhe nach Hessental und auf asphaltierten Wegen weiter nach Sulzdorf und Vellberg. Dort konnten sich alle bei einem Kaffee aufwärmen und die Kleider etwas trocknen, bevor es auf der den meisten Teilnehmern unbekannten Strecke über Kerleweck nach Oberscheffach ins Bühlertal ging. Auf der verkehrsarmen Tal- bzw. Bühlertalstraße radelte die Gruppe bei immer besserem Wetter weiter zum Mittagessen in den Goldenen Ochsen nach Cröffelbach.

Croeffelbach

Der Regen hatte endgültig aufgehört und so ging es frisch gestärkt auf der romantischen und teilweise geschotterten Strecke oberhalb der Bühler bis Geislingen und von dort auf einem allen gut bekannten Abschnitt des Kocherradweges über Untermünkheim nach Hall und auf dem neu eröffneten Radweg der B 19/14 entlang nach Michelfeld zurück.

Einige Michelfelder Genussradler legten die Strecke bis zum eigentlichen Startpunkt der Tour – dem Sportpark in Braunsbach - mit dem Rad zurück. Zusammen mit dem Rest der Gruppe ging es von dort bei schon sehr hohen Temperaturen und prallem Sonnenschein auf die Höhe zum Schaalhof und über Nesselbach ins Jagsttal hinunter.

Im Schatten großer Bäume stärkten sich die Radler mit den dort traditionell angebotenen Speisen wie geräucherten Forellen, gegrillten Würstchen und Steaks. Nur ungern verließen die Tourteilnehmer nach der ausgedehnten Pause den kühlen Schatten, um bei mittlerweile weiter angestiegenen Temperaturen auf dem Kocher-Jagst-Radweg weiter zu radeln. In Berndshofen war es vorbei mit dem lockeren Dahinradeln; es ging mehrere Kilometer eine glühend heiße Asphaltstraße zum Oberen Railhof hinauf und danach weiter über Ohrenbach nach Amrichshausen. Beim dortigen Seefest nutzten die Genussradler gerne die Gelegenheit, sich im Schatten aufzuhalten und sich mit Kaffee und leckeren Kuchen sowie ausgezeichnetem Eiskaffee für die vorangegangenen Anstrengungen zu belohnen.

Bei angenehm kühlendem Fahrtwind ging es danach eine lange Gefällstrecke nach Morsbach hinunter und auf größtenteils schattigen Wegen dem Kocher entlang zurück nach Braunsbach zum letzten Einkehrschwung im Gasthaus Löwen.

Die Streckenführung war topographisch sehr abwechslungsreich und wegen der ungewöhnlichen Hitze – vor allem für die „Nicht-Stromer“ - auch recht anstrengend. Trotzdem war es eine echte Genuss-Tour, die sicherlich für einige den krönenden Abschluss bei einem kühlen Bier im heimischen Garten fand….

13 optimistische Genussradler trafen sich am Sonntag trotz schlechter Wetterprognosen zur Ausfahrt „Durch Täler und über Höhen“ an der Wiesenkelter in Verrenberg. Locker ging es zuerst bei idealem Radelwetter auf dem sehr schönen Ohrntalradweg mit seinen vielen neuen Brücken nach Ohrnberg. Dem Mühlenkanal entlang verlief die Strecke sehr idyllisch auf einem sehr gut zu fahrendem Weg bis Sindringen, wo im bekannten Gasthaus Krone das Mittagessen eingenommen wurde – als Stärkung für die im weiteren Verlauf zu erwartenden Steigungen…

Auf einer ruhigen Landstraße radelte die Gruppe dann auch zuerst entspannt über Ernsbach nach Forchtenberg, um dann den ersten Anstieg auf geschotterten Waldwegen in Angriff zu nehmen – bis beim Limes-Aussichtspunkt bei Pfahlbach der höchste Punkt erreicht war. Von dort aus waren es nur noch wenige Kilometer bis zum Waldhotel Friedrichsruhe, wo ein schön gedeckter Tisch auf uns wartete. Nach Kaffee und leckerem Kuchen oder auch Eiskaffee ging es zügig weiter auf einer wenig befahrenen Landstraße und später guten Radwegen über Klein- und Großhirschbach nach Neuenstein. Über Cappel und von dort auf dem Radweg durch das ehemalige Gartenschaugelände radelten die Gruppe die letzten Kilometer bis Verrenberg. Im Restaurant Wiesenkelter konnten sich alle zum Ausklang der sehr schönen und genussvollen Tour mit ca. 60 km und immerhin 763 Höhenmetern erholen. Wider Erwarten waren alle trocken geblieben!

Forchtenberg