„Der Januar ist kalt und länglich, aber halt zum Glück vergänglich.“ Mit dem Spruch von Philosoph Klaus Klages startet Ernst Wolf die erste Wanderung im neuen Jahr. Am Kloster im Unterdorf vorbei, begleitet vom eisigen Wind und Nieselregen, geht’s zum Stausee. Fröstelnd aber froh gestimmt wird ein Bild auf dem Staudamm „geschossen“. Jetzt schnell weiter um den See und in Richtung Kreuzstein weiter auf die Eichelberger Höhe durch das Gewann „Himmelreich“. Höher und kälter. Unsere Fotografen erfreut es: Eiskristalle an abgestorbenen Pflanzen, Gräser in gefrorenen Pfützen, Blätter mit Raureif überzogen … Tolle Motive. Wer will kann die Route bei Helmuts App nochmals verfolgen und die Bilder einsehen. Nach ca. 2,5 Stunden endet die Wanderung vor Beginn der Dämmerung. Im Februar kommen wir wieder zusammen: Die Tage werden länger, garantiert, bis dann.geopard49°

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Zwanzig Gnadentaler Wanderfreunde wandern auch dieses Jahr wieder über die Höhen der Altstadt und durch Klingen der Umgebung von Hall. Von der Tullauer Höhe geht’s zur Mündung des Badersklingenbachs in den Kocher bis zu seinem Quellgebiet in der Nähe des Tafelbergs beim Solpark. Am Wolfsbühl vorbei und dann entlang des Wettbachs biegt die Gruppe ab, um zum Friedensberg zu gelangen. Die Ohrenbachklinge, der Katzenkopf am Teurershof sind weitere Stationen, ehe man über den Hofpfad und Eisenbahnviadukt, zum Gänsberg und schließlich wieder auf die Höhe zum Berufsschulzentrum der Tullauer Höhe gelangt. Auf der 5 Stunden dauernden Tour mit Landschaftsführer Ernst Wolf vom Förderverein des TTC Gnadental erfährt man Wissenswertes und hat interessante Einblicke in die Landschaftsform um Hall. wol49grad

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Was lockt die Wanderfreunde des TTC Gnadental so zahlreich in die Weinberge? Das schöne Herbstwetter? Oder der Weinort Hohenhaslach? Wohl beides. Von der Kelter aus geht’s geradewegs steil in den Weinberg. Bei kleinen Pausen erklärt Wanderbegleiter Ernst Wolf am „geologischen Fenster“ unterwegs die Landschaftsgeschichte des Strombergs. Am Stutendenkmal ist Vesperpause. Einem Erdpfad folgend, kommt die Gruppe in ein idyllisches kleines Tal mit ehemaligen Fischteichen des Königs Friedrich I. von Württemberg. Bald ist die Pfeiferhütte auf der Höhe erreicht. Hier beginnt der Rückweg, anfangs eben, dann folgt ein steiler Abstieg durch die Weinberge mit herrlichem Weitblick. Die Weinlaube an der Kelter lädt zu schwäbischen Spezialitäten ein. Auch das eine oder andere Gläschen Wein von „Haslich“, so nennen die Einheimischen ihren Ort, wird gekostet und genossen. EHwol49grad

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Bei den Wanderfreunden des TTC Gnadental steht am „Tag des Denkmals“ zuerst der Limes bei Pfahlbach im Focus: der Limesblick am Döbel von der Plattform aus ist fantastisch. Das Wandeln auf dem bestens erhaltenen Limeswallabschnitt auf ca. 500 m in der Nähe führt die Gruppe vollends in die Geschichte der Römer zurück. Bald wird das Gewann „Eulengschrei“ mit seinen vielen Buchen und Eichen durchwandert bis zum Rastplatz. Ein herrlicher Blick in die Hohenloher Ebene im Sonnenschein erfreut die Teilnehmer. Steil abwärts auf dem Naturpfad geht’s weiter nach Ohrnberg ins Ohrn- und Kochertal, ehe die TTCler im wildromantischen Tal des Pfahlbachs hinauf die Stille und Ruhe genießen. Bald ist der Limes wieder in Sichtweite und die Tour endet wo sie begonnen hat. ew49

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BIld vor dem alten Rathaus

Dieser Kulturlandschaftspfad im Naturpark Schwäbischer Wald lockt die Wandergruppe des TTC Gnadental auf die Frickenhofer Höhe. Bald nach dem Start auf dem Aussichtspunkt HohenTannen weitet sich der Blick in alle Himmelsrichtungen: Im Süden tauchen die drei Kaiserberge auf, im Norden sieht man in die Tiefe der Hohenloher Ebene. Im Osten erscheinen die Ellwanger Berge am Horizont und im Westen erkennt man die Wälder mit tiefen Klingen und Schluchten des Naturparks. Dorthin führt uns das typische Wegzeichen des Pfades. Informationstafeln laden zum Verweilen ein. In der Stille und Abgeschiedenheit der Landschaft genießen die 10 Teilnehmer die Tour in vollen Zügen. EW.

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Eine Wanderung in den Weinbergen mit Weitblick, so die Ankündigung von Ernst Wolf. Die Tour startet vom Parkplatz unterhalb der Burg Wildeck. Festentschlossen und mit morgendlichem Elan wird sie erklommen. Oben angekommen, begrüßt uns die Burg im Sonnenschein. Das Wetter bleibt so freundlich. Weiter geht’s auf ebenen Pfaden zum Annasee, ehe ein Teilstück des Altwürttembergischen Landgrabens überquert wird. Dieses Relikt ist nach den Ausführungen der Infotafel wohl eine Kopie der Haller Landhege mit ähnlicher Funktion. An den Bergspornen in den Weinbergen bei Beilstein eröffnet sich der Blick in die Ferne: an den vorgelagerten Keuperbergen vorbei, zeigt sich auch der Stuttgarter Fernsehturm am Horizont klar um rissen. Ohne Tal kein Berg: hinunter zum Annabachtal und wieder hinauf zur Ruine Helfenberg, die mitten in den Weinbergen und gegenüber Burg Wildeck steht. Beim Seeger auf der Terrasse feiern die Wandersleute das Ende der Tour. wo49

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